Checkliste für das Gespräch über einen Verhütungscomputer beim Gynäkologen

Vorbereitung auf das Verhütungscomputer-Gespräch mit dem Gynäkologen

verhuetungscomputer gespraech gynaekologenWenn Sie mit Ihrem Gynäkologen über einen Verhütungswechsel auf einen Verhütungscomputer sprechen wollen, sollten Sie sich schon vorher gut über Ihre Optionen informieren. Oft sind Gynäkologen bei der Empfehlung Natürliche Verhütung oder Verhütungscomputern sehr verhalten. Der Grund liegt in einer Besorgnis um das Patientenwohl: nicht selten mangelt es an grundlegendem Wissen um den eigenen Körper. Dies ist für die natürliche Verhütung. Ein Verhütungscomputer vereinfacht die Methodenanwendung beachtlich, über Ihre relevanten Körpervorgänge sollten Sie doch auch hier grundlegend informiert sein. Zeigen Sie Ihrem Gynäkologen, dass Ihnen Ihr Körper wichtig ist und dass Sie sich informiert haben.

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Nehmen Sie zudem diese persönlichen Daten mit, um mit Ihrem Frauenarzt über Verhütungscomputer zu sprechen:

 

Daten für das Gespräch über Verhütungscomputer beim Frauenarzt

Notieren Sie Ihre Zyklusdaten!

  •     Wie lang ist Ihr Zyklus?
  •     Wie hoch sind Ihre Zyklusschwankungen?
  •     Wie lange dauern Ihre Blutungen an?
  •     Bemerken Sie körperliche Veränderungen im Zyklusverlauf (Hautveränderungen? Stimmunsänderungen? Libidoanstieg?)

 

Machen Sie sich Gedanken – passt Ihr Lebensstil zu einem Verhütungscomputer

  •     Ist Ihr Alltag einigermaßen regelmäßig?
  •     Haben Sie einen regelmäßigen Schlafrhythmus?
  •     Haben Sie regelmäßige Arbeitszeiten?
  •     Arbeiten Sie im Schichtdienst? Hier ist nur ein Hormonmesscomputer oder händische Zyklusauswertung möglich bzw. empfehlenswert.

 

Nehmen Sie Medikamente?

 

Liegen (chronische) Krankheiten vor?

  •     Beeinflussen diese Ihre Basaltemperatur?
  •     Fragen Sie Ihren Gynäkologen und/oder den behandelnden Facharzt!

 

Nutzen Sie noch hormonelle Verhütungsmittel?

  • Notieren Sie Ihre Argumente gegen hormonelle Verhütung! Überraschend oft sind Gynäkologen große Verfechter hormoneller Verhütungsmittel. Stehen Sie zu Ihrem Wechsel-Vorhaben!

 

Welche Nebenwirkungen haben Sie?

 

Gehören Sie zu einer Risikogruppe?

 

Sie wollen eine hormonfreie Alternative!

  •     Nuvaring, Hormonspirale, Pflaster und Stäbchen funktionieren alle anhand von Hormonen!
  •     Zeigen Sie, dass Sie sich informiert haben – auch über andere hormonfreie Verhütungsalternativen (z.B. über die Kupferkette Gynefix) und weshalb diese keine Option sind – oder eine Alternative darstellen.

 

Die Übergangsphase

  •     Die Verhütungscomputer dürfen erst nach 2 natürlichen, regelmäßigen Zyklen nach dem Absetzen in Einsatz genommen werden
  •     Bis dahin stellen Kondome und/oder Diaphragma eine Übergangslösung dar

 

Wie steht es um Ihre Familienplanung?

Diese Frage sollte Ihnen Ihr Gynäkologe im Gespräch stellen, egal für welche Form der Verhütung Sie sich entscheiden. Besonders beim Umschwung auf eine natürliche Verhütung wird ihr Facharzt nachfragen – zu Recht.

 

Und – wie steht es aus mit den Zukunftsplänen?

  •     In den nächsten Jahren sind Kinder geplant, ich suche eine Übergangsverhütung.
  •     Eigentlich will ich keinen Kinder mehr, es wäre aber kein Weltuntergang.
  •     Ich plane keine Kinder zu bekommen, deshalb die Wahl des empfohlenen Verhütungscomputers.
  •     (Weitere) Kinder sind keine Option. Eine Schwangerschaft würde in einer Abtreibung resultieren.

 

Wenn eine Schwangerschaft 100 % auszuschließen ist

Bedenken Sie, keine Verhütungsmethode ist 100 % sicher. Sollten Kinder überhaupt nicht in Frage kommen, sollten Sie das Thema natürliche Verhütung als Ganzes für sich überdenken. Frauen, für die erst in einigen Jahren Kinder überhaupt denkbar wären, können in Kupfer-IUPs, wie der Kupferkette Gynefix, eine Alternative finden. Ist Ihre Familienplanung völlig abgeschlossen, könnte neben hormonfreie IUPs das Thema Sterilisation von Interesse sein.

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