Zervixschleimmethode

Die Zervixschleimmethode zur Verhütung

verhuetungscomputer zervixschleimmethodeDie Zervixschleimmethode ist eine gute Möglichkeit, um die fruchtbaren Tage im Zyklus zu erkennen. Sie beinhaltet die Beobachtung des Scheidensekrets, auch Zervixschleim genannt. Das Scheidensekret verändert sich im Laufe eines natürlichen, gesunden Zyklus deutlich. Dies ist mit etwas Übung erkennbar, wenn man sich täglich etwas Zeit für die Beobachtung nimmt. Es gibt Phasen, in denen der Zervixschleim kaum oder gar nicht wahrnehmbar ist und Phasen, in denen die Frau sogar feuchte Flecken in der Unterhose entdeckt, die meist auch vom Zervixschleim stammen. Wer täglich eine Probe des Schleims untersucht und die Zervixschleimmethode anwendet, wird nicht nur Unterschiede in der Menge, sondern auch Abweichungen in der Konsistenz und Farbe feststellen.

 

Wie wird die Zervixschleimmethode angewandt?

Damit die Zervixschleimmethode aussagekräftig wird, sollte zunächst jeden Tag das Scheidensekret kontrolliert werden. Typischerweise ist direkt nach der Menstruation das Sekret kaum oder nicht vorhanden, es ist weiß, trocken und "bröckelig". Je näher die fruchtbare Phase rückt, desto dünnflüssiger wird das Sekret. Es wird klarer, ist zwischen den Fingern spinnbar und ähnelt eher einem rohen Eiweiß. Begründet liegen die Veränderungen in den eigentlichen Aufgaben des Zervixschleims, denn er ist unter anderem dafür da, in der unfruchtbaren Zeit die Spermien daran zu hindern, in die Gebärmutter zu gelangen. Durch seine dicke und zähe Konsistenz wird er undurchdringbar. Erst zur fruchtbaren Zeit wird er für die Samen durchlässig. So ist also der dünnflüssige und in großen Mengen vorhandene Zervixschleim ein Zeichen für den Beginn der fruchtbaren Phase. Darauf basiert die Zervixschleimmethode, die sowohl zur Verhütung als auch zur gezielten Familienplanung eingesetzt werden kann.

 

 

Zervixschleimmethode & symptothermale Methode

symthothermale verhuetungscomputerDie Zervixschleimmethode erfordert einiges an Disziplin und eine gute Kenntnis über die Vorgänge im Körper. Als alleinige Methode zur Verhütung ist sie jedoch nicht zu empfehlen, da die Auswertung der Beschaffenheit des Zervixschleims zu viele Fehler zulässt. Auch anderer Ausfluss, der evtl. krankheits- oder stressbedingt ist, lässt schnell Fehlinterpretationen zu. Geeignet ist die Zervixschleimmethode jedoch in Kombination mit einem Verhütungscomputer wie cyclotest 2 plus oder dem Nachfolgermodell cyclotest myWay und somit der symptothermalen Methode. Der Zervixschleim kann neben der Temperaturmethode als weiteres Fruchtbarkeitsmerkmal genutzt werden und dazu dienen, den Termin des Eisprungs genauer einzugrenzen. Die Zervixschleimmethode ist auch geeignet, um eventuelle Störungen in der Fruchtbarkeit zu erkennen. Bemerkt die Frau trotz täglicher Untersuchung keinen oder nur wenig Zervixschleim, kann dies ein Zeichen einer Hormonstörung sein.1

 

 

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Referenzen

1 Springer: Raith-Paula et al., Natürliche Familienplanung heute, 4. Aufl. 2008, 30-37.

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