Symptothermale Methode

Die symptothermale Methode

verhuetungscomputer symptothermale nutzungDie symptothermale Methode dient dazu, den Zyklus genau zu beobachten und so herauszufinden, wann fruchtbare und unfruchtbare Tage vorliegen. Dafür nimmt man bestimmte körperliche Fruchtbarkeitsmerkmale zur Hilfe. Die symptothermale Methode ist eine Kombination aus mehreren Methoden zur Fruchtbarkeitswahrnehmung und eignet sich hervorragend zur hormonfreien Verhütung. Entwickelt wurde sie in den 60er Jahren und erfreut sich seitdem stetig wachsender Beliebtheit. Immer mehr Frauen erkennen die Vorteile der symptothermalen Methode, denn sie ist nach einer entsprechenden Lernphase leicht anzuwenden und birgt keinerlei Nebenwirkungen. Grundlage für die Anwendung der symptothermalen Methode ist die Temperaturmethode. Kombiniert werden kann diese zum Beispiel mit der Zervixschleimbeobachtung, der Muttermund-Abtastung oder mit der Hormonmess-Methode. Die Nutzung eines symptothermalen Verhütungscomputers vereinfacht die Durchführung dieser Methode, daher nehmen viele Frauen einen Verhütungscomputer zur Hilfe.

 

Wie funktioniert die symptothermale Methode?

Die symptothermale Methode kombiniert die Temperaturmethode zusammen mit einer oder mehreren weiteren Maßnahmen zur Fruchtbarkeitsbeobachtung. cyclotest 2 plus sowie cyclotest myWay sind Zykluscomputer bzw. Verhütungscomputer, mit denen man seine Aufwachtemperatur misst und gleichzeitig noch ein weiteres Fruchtbarkeitsmerkmal eingeben kann.
Für die Temperaturmethode wird an bestimmten Tagen im Zyklus die morgendliche Körpertemperatur, die sogenannte Basaltemperatur, gemessen. Diese steigt nach dem Eisprung deutlich an und bleibt bis zum Beginn der Monatsblutung erhöht. Ausgelöst wird der Temperaturanstieg durch das Gelbkörperhormon, das einen Einfluss auf das Regelzentrum der Körpertemperatur im Gehirn hat. Bei regelmäßigen Messungen über mehrere Zyklen hinweg ergibt sich letztlich eine durchschnittliche Zykluskurve, die auch für spätere Zyklen Prognosen zulässt. Zusätzlich nutzt man bei der symptothermalen Methode zur Erkennung des Eisprungs nun noch eines oder mehrere weitere Fruchtbarkeitsmerkmale. Bei der Zervixschleimbeobachtung wird der Zervixschleim in seiner Konsistenz, Farbe und Menge ausgewertet – zum Beginn der fruchtbaren Phase wird der Schleim deutlich klarer, flüssiger und nimmt an Menge zu. Ebenso kann man zu Beginn der fruchtbaren Phase mit Ovulationstests beginnen, bei denen anhand von Urintests der LH-Wert im Körper gemessen wird. Auch dieser steigt ca. 24 bis 48 Stunden vor dem Eisprung an.

 

Vor- und Nachteile der symptothermalen Methode

verhuetungscomputer symptothermale methodeEiner der deutlichsten Vorteile der symptothermalen Methode ist, dass durch die Anwendung keinerlei Nebenwirkungen entstehen. Der Körper wird nicht in seinen Vorgängen durch chemische Zusätze beeinflusst. Allerdings kostet es durchaus Zeit, bis man sich mit den Methoden der symptothermalen Methode voll vertraut gemacht hat. In der Anfangszeit kann die fruchtbare Phase noch nicht genau eingeschränkt werden, sodass in dieser Zeit noch viel mit mechanischen Verhütungsmitteln wie dem Kondom verhütet werden muss. Im Laufe der Zyklen ergeben sich dann immer genauere Ergebnisse. Am einfachsten lässt sich die symptothermale Methode mithilfe des Verhütungscomputers cyclotest 2 plus oder mithilfe des Nachfolgermodells dem cyclotest myWay anwenden. Er hat ein integriertes Basalthermometer zur Anwendung der Temperaturmethode und ermöglicht zudem die Eingabe eines weiteren Fruchtbarkeitsmerkmals. Die Auswertung übernimmt der Verhütungscomputer und zeigt zuverlässig an, in welcher Phase der Fruchtbarkeit sich die Nutzerin befindet. Cyclotest 2 plus und cyclotest myWay sind die einzigen symptothermalen Zykluscomputer mit CE Zertifikat (also mit Zulassung in Europa).1

 

 

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Referenzen
1 familienplanung.de, Die symptothermale Methode, Zugriff: 06.01.2014

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